02.09.2010

Ein Brot namens Hilde

Claudia in am 2. September 2010, 14:43   6 Kommentare »

… von echtem Brot träumen | foto ©claudiathomas

Dieser anrührende Text stammt aus einem Artikel, der in einer Frauenzeitschrift (wenn ich noch wüsste, welche …?) russische Frauen vorstellte. Gutes schmackhaftes Brot ist mittlerweile auch hierzulande ein Luxus. Davon abgesehen, dass für so manchen von uns hierzulande auch weniger gutes schmackhaftes Brot schon ein Luxus sein wird.

In Westteil der Stadt gibt es eine Straße, die Bergmannstraße, sie verbindet den Südstern über den Marheinekeplatz mit dem Mehringdamm, um als Kreuzbergstraße fortgeführt tatsächlich den Kreuzberg zu seinen Füßen zu umschmeicheln. Die Bergmann war früher guter solider Kreuzberger Kiez, so etwas wie der Ku-Damm aber für die Berliner Subkulturenten. Türkische Antiquariate, Second Hand-Kluft kiloweise in Hinterhöfen, ansonsten ein Mix aus Gothic-Klamottenläden mit einem bisschen Blümchen-Kosmetik, die überschätzte Kaffee-Rösterei einer Amerikanerin und dem ersten Berliner Schuh-Outlett, Knofi wurde hier geboren, es gab eine schöne rustikale Alt-Berliner Markthalle.

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Kontrolleurwarnung via Twitter

Claudia in am 2. September 2010, 13:41   Kommentar schreiben »

Ublitzer nennt sich bisher einziges Frühwarnsystem für Kontrolleure der öffentlichen Verkehrsmittel in Berlin. Wer auf Twitter Ublitzer folgt, kann selbst Fahrgäste der BVG vor Kontrolleuren via Tweet mit Hashtag #ublitzer warnen, alternativ sich dort Hinweise hinsichtlich deren Vorkommen auf der Strecke abrufen.

Soweit so gut. Ublitzer geht momentan so dermaßen durch die Medien, dass der Dienst mittlerweile bekannt sein dürfte.

Spannend dabei finde ich eher den konstruktiven unaufgeregten Umgang der BVG mit dem Dienst. Die Pressesprecherin lässt verlauten, dass die BVG Ublitzer „toll“ fände. So gar so gut, dass man nun überlegt selber auf der Homepage einen ähnliche Service mit „Kontrolleure heute vor Ort“-Informationen anzubieten. Denn wer weiß, dass er eine hohe Chance hat auf seiner Strecke kontrolliert zu werden, wird sich lieber gleich ein Ticket kaufen …

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Donnerstag, den 2. September 2010

Harald in am 2. September 2010, 09:00   24 Kommentare »

Mit einer erschreckenden Meldung wartet die TAZ heute auf: “Berliner sterben für ein Bier”. Das ND assistiert mit der Schlagzeile “Berlin wächst und gedeiht – doch verfällt

01.09.2010

Rainald Grebe singt über den Prenzlauer Berg

Sebastian in am 1. September 2010, 19:23   6 Kommentare »

Ein singender Chronist unserer Zeit. Musikalisch hat er schon besseres abgeliefert, aber der Text des Songs Prenzlauer Berg macht wie immer viel Freude.

Und hier ein Video zum Hintergrund des Schaffens.

Rainald Grebe & Das Orchester der Versöhnung – Prenzlauer Berg from Rainald Grebe on Vimeo.

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Mittwoch, den 1. September 2010

Michael in am 1. September 2010, 14:08   Kommentar schreiben »

Ein verkrampfter Roter, eine unentschlossene Grüne, eine graue Mauer, schwarz sehende Politiker und ein buntes Musikprogramm: das bunte Berliner Potpourri für den heutigen Mittwoch. Ebenso

31.08.2010

Der Boden unter Berlin

Jürgen in am 31. August 2010, 18:08   3 Kommentare »

Zum schönen Thema “Himmel über Berlin” wird oft geschrieben oder fotografiert, über den Boden unter der Stadt schon eher selten, obwohl er doch – im wahrsten Sinne des Wortes – Fundament für das heutige und teilweise auch noch unentdeckter Teil der städtischen Vergangenheit ist.

In den vergangenen Jahren fiel er mir des öfteren an Baugruben und insbesondere an aufgerissenen Straßen auf: Der penetrante Mischgestank aus Gas und Fäkalien. Was für ein Mief dort manchmal aus dem Boden quoll! Das Erdreich ist voller Leitungen. Nicht alle sind in Bauunterlagen bzw. auf Zeichnungen eingetragen. Immer wieder liest man von Baggerfahrern, die eine Leitung beschädigt haben, deren Existenz nicht bekannt oder an einer anderen Stelle verzeichnet war. Manchmal ist freilich auch Unaufmerksamkeit im Spiel.

Der zweite Weltkrieg hat dafür gesorgt, dass im Berliner Erdreich noch immer Bomben zu finden sind, die – wenn man zu ihnen vorgedrungen ist – unschädlich gemacht werden müssen. Im nördlichen Umland, konkret Oranienburg, gibt es besonders viele dieser Funde. Es vergeht kaum ein Monat ohne Alarm, der meist Evakuierungen vieler Menschen nach sich zieht.

In der Torstraße in Mitte wurde das Gebäude rechts neben der Alten Seifenfabrik abgerissen. Gestern und heute war ein Bagger dabei – der Baggerfahrer bestätigte mir, dass vorher auf Bombenfunde mit Sonden (alle zwei Meter Einstich) geprüft wurde – sich in das Erdreich einzubuddeln. Dabei kam eine Menge Schrott in verschiedenster Form zum Vorschein. An beiden Tagen sah ich direkt auf der Baustelle einen Kleinlaster, der von einer Frau und einem Mann mit diesen Metallresten beladen wurde. Beide machten dies auf eigene Initiative und Rechnung, waren von der Firma des Baggerfahrers weder informiert, noch beauftragt. Wie Möwen oder Krähen, die auf einem Acker dem pflügenden Traktor folgen und sich die auftauchenden Würmer und Käfer schnappen, so folgte dieses Paar dem Bagger bei seiner Arbeit im Boden unter Berlin.

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Dienstag, den 31. August 2010

Linda in am 31. August 2010, 11:43   1 Kommentar »

Probleme mit Rechtspopulisten hat nicht nur die SPD. In der Berliner CDU-Fraktion möchte man sich von dem Islamkritiker Stadtkewitz abgrenzen. Der parteilose Abgeordnete hatte den holländischen

Himmel über Berlin

Claudia in am 31. August 2010, 10:55   2 Kommentare »

Die Wolken über Berlin heute zum Anfassen nahe … | foto ©claudiathomas

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Unterwegs nach Berlin

Harald in am 31. August 2010, 08:55   14 Kommentare »

Berlin ist überall - Foto: h|b

Egal wo man hinfährt, Berlin ist einfach überall. Frage an euch: Wo befindet sich dieser Hinweis auf unsere Hauptstadt?

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30.08.2010

Essen fassen!

Claudia in am 30. August 2010, 13:05   Kommentare

Zwei mit der besten Informationsportale im Internet bei denen es inhaltlich um’s Essen oder Kochen geht, kommen übrigens aus Berlin. Zum einen ist das Valentinas-Kochbuch.de, das Kochbuch-Blog von Katharina Höhnk. Als Juristin von Beruf ist Katharina berufsbedingt im Verlagswesen gelandet und hat irgendwann Beruf und Hobby verbunden und rezensiert nationale und internationale Kochbücher, wie man sie nur praktikabel rezensieren kann: in dem Gerichte aus ihnen nachgekocht werden. Dabei helfen Katharina Gast-Autoren und Autorinnen, um den Rezepten von einem unterschiedlichen Level des eigenen Könnens zu begegnen. Natürlich wird auf Valentians-Kochbuch.de jeder fündig, der Rezepte sucht! Regelmäßig erscheinen Interviews mit Menschen, deren Leben sich rund um das Essen dreht, Tipps und Adressen für Kochutensilien und Zutaten können natürlich auch abgerufen werden. Wer nicht weiß, was gekocht werden soll oder welches Kochbuch verschenkt gehört, wird hier in der Beantwortung aller Fragen perfekt bedient: Valentinas-Kochbuch.de

Was immer in Deutschland oder im Ausland an Aktivitäten rund um’s Essen und Trinken sich ergeben, bei Multikulinarisch.es ist darüber zu lesen. Peggy Schatz hat ebenfalls ihren Beruf als Programmiererin mit ihrem Hobby als Kochjunkie verknüpft und einen multikulinarischen Gourmet-Kalender online ins Leben gerufen, in dem alle Events rund um Essen und Trinken, Blog-Events, Kochwettbewerbe, Messen, Food-Festivals regional und überregional eingetragen werden können. Der Kalender ist weltweit einmalig! Das nicht fehlende Salz in der Suppe ist das Blog dazu, das ständig über Online-Aktivitäten zum Thema erzählt und in dem Peggy von ihren kulinarischen Erlebnissen in Berlin erzählt. Die Food-Blogroll auf Multikulinarisch.es ist vielleicht die umfangreichste im Web, auch hier gibt es eine Shoppingliste und Adressen aller Bioläden. Blog und Infoportal: Multikulinarisch.es Kalender: Mulitkulinarisch.de

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Montag, den 30. August 2010

Sebastian in am 30. August 2010, 11:07   59 Kommentare »

Um der medial getragenen Buchwerbung nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu widmen, empfehle ich dem ehemaligen Berliner Finanzsenator, in die Erforschung seiner namensgebenden Vorfahren einzusteigen. Das

Kohlenkeller gesucht!

Claudia in am 30. August 2010, 09:00   11 Kommentare »

Gibt es eigentlich irgendwo in Berlin noch einen echten Kohlenkeller? Also ein Geschäft, das Kohle, Briketts sowie Kartoffeln und Zwiebeln im Souterain offeriert? Wenn ja, freue ich mich über die Nennung von Adressen!

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Saisonales

Claudia in am 30. August 2010, 08:55   8 Kommentare »

Drei Tage lang … | foto©claudiathomas

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29.08.2010

Auf der Schlosswiese

Susanne in am 29. August 2010, 22:59   Kommentar schreiben »

Genau dort hat der Freitag ein Gespräch mit den Architekten Francis Keré, Arno Brandlhuber und Benjamin Foerster-Baldenius geführt. Darin sagt Keré den Satz, der es wohl am Besten trifft:

Zubauen ist nicht immer ein Heilmittel.

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Lieber Dani Levy

Jürgen in am 29. August 2010, 20:38   4 Kommentare »

Was haben Sie uns 2004 für einen schönen Film geschenkt! “Alles auf Zucker”, mit einem wunderbaren Schauspielerensemble, aus dem Henry Hübchen und Hannelore Elsner noch herausragten, war ein weiser und humorvoller Streifen.

Ihrem neuesten Werk “Das Leben ist zu lang” – jetzt in den Berliner Kinos angelaufen – vermag ich dieses Prädikat leider nicht zu verleihen. Warum? Sie stellen uns, angeführt von der Hauptfigur des Alfi Seeliger (Markus Hering) – Pechvogel, Nebbich, Loser – den Betrieb und die Praktiken der Filmbranche vor. Produzenten, Regisseure, Schauspieler, Feten, Besetzungen oder auch nicht, Intrigen, Verletzungen, Eitelkeiten – alles als Farce geschrieben. Sie lassen Alfi über eine Katze stolpern, dabei das Puzzle seiner Tochter zertöppern, aus dem Fenster stürzen, auf dem OP-Tisch landen und tausend Hypochonderängste ausstehen. Vor allem lassen Sie ihn, den Alfi, an seinen Mitprotagonisten verzweifeln: Dem alten, ideen- und kapitalschwachen Produzenten, seiner liebestollen, russischen Mätresse, dem skrupellosen Fernsehsender-Chef, dem merkwürdigen Bankberater usw.

Sie zeigen uns Menschen, die sich auch manchmal wie A…löcher benehmen, nämlich andere anschwärzen, ausbooten, intrigieren, Zusagen nicht einhalten und auf Schwächeren herumtrampeln, aber sich auch lächerlich machen, ihre Eitelkeiten pflegen und anderes mehr. Solche Leute gibt es nicht nur in der Filmbranche. Der Zuschauer kennt sich selbst und seine Schwächen, aber auch Figuren mit diesen Eigenschaften aus seinem Leben. Aber so, wie es gezeigt wird, ist es zu selten witzig, ironisch oder gar humorvoll.

Trotzdem: Schöne Grüße an Veronika Ferres, die in der Restaurant-Szene zeigt, wie gut sie spielen kann. Ebenfalls Kompliment an Meret Becker, die am Krankenbett ihres Alfi zeigt, was in ihr steckt und auch an den unvermeidlichen Heino Ferch, der als Arzt Professor Mohr so aussieht wie – Heino Ferch und einen netten Gag über Privatversicherte losläßt.

Aber, lieber Dani Levy, als Sie schließlich selbst auch noch im Film erscheinen, weiß man weder warum, noch ein oder aus.

Mit herzlichkonstruktiven Grüßen – Ihr Kritiker

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Nach Berlin ziehen … der Musik wegen.

Claudia in am 29. August 2010, 17:40   1 Kommentar »

Das haben die The Ting Tings, britische Ex-Indie-Combo (Ex seit dem Fanta-Werbespot) letzten Dezember getan. Im Interview ließt sich das dann so: „Das hat schon einen Einfluss. Sogar das Wetter. Es war so kalt, als wir herkamen, ungefähr Minus 25 Grad, und es schneite nonstop eineinhalb Monate lang. Da wirst du beim Songschreiben echt depri. Die Musik wurde dann ein bisschen tanzbar und ein wenig dunkel.” (Quelle Newsbeat)

Die Sängerin Katie White hat optisch was von Paris Hilton – nur in sinnvoll. Hier die „The Ting Tings“ live aus ‘nem Clärchens Ballhaus namens Hurricane:

Zugezogenen Tipp stammt übrigens von Paul van Dyk und dem schmeckt kein Kaviar im Flugzeug.

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28.08.2010

Sonnabend, den 29. August 2010

Bernd in am 28. August 2010, 08:23   1 Kommentar »

Weil ich heute Morgen in Worpswede aufgewacht bin und Laptop-Tastaturen nicht mag, fällt der Rundblick kurz aus: Radelnde Verkehrssicherheit Insolventer

Klotürenliebe

Claudia in am 28. August 2010, 07:08   Kommentar schreiben »

Ansage | foto ©claudiathomas

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27.08.2010

Sterben in Berlin …

Claudia in am 27. August 2010, 14:29   3 Kommentare »

Nachrufe … wundervolle Geschichten im Tagesspiegel über Berliner oder Zugezogene, die jüngst dieser Stadt für immer Lebewohl gesagt haben.

Malte Welding erinnert sich an den Tod seiner Mutter … in der Berliner Zeitung.

Seminare rund um Sterbebegleitung, Trauer, Patientenverfügung u.v.m. in Berlin, nach Monaten sortiert.

Hospiz- und PallitativVerband Berlin

Das Trauerportal der Berliner Morgenpost.

Fotos vom Kreamatorium in Berlin-Treptow

Anders bestatten:

Berliner Bestattung ohne Bestattungspflicht

Muslimische Bestattungen

Post to Heaven

Von lustigen Witwen und gekühlten Särgen

Tiere bestatten:

Tierbestattung im Rosengarten

Tierbestattungen in Berlin und Brandenburg

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Sid Le Rock

Claudia in am 27. August 2010, 11:44   1 Kommentar »

Gestern haben wir in den Schlagzeilen die neue Tagesspiegel-Reihe „Spreelectro“ rund um Elektronische Musik made in Berlin präsentiert, heute in die die dort vorgeschlagenen Acts reingehört.

Hinter dem ersten Sid Le Rock steckt der Kanadier Sheldon Thompson, der, wie’s im Biz mittlerweile sehr üblich ist, diverse Kunstfiguren einnimmt. Sid Le Rock mixt alles, was aus dem Synthi kommt und nach Elektro klingt mit griffigen Gitarrensounds. Ich habe gerade auf der Homepage den Appetithappen gelauscht aka YouTube bemüht. Hier ganz unbewegt ein etwas älteres Werk „Fatal Distraction“:

Ebenfalls sehr fein, der bonfortinöse Track zum Hausputz: „Naked“ gemeinsam mit DJ KOZE eingespielt. Sid Le Rock, neues Album also: „Tout va Bien“ Kauf’ ich.

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26.08.2010

Na siehste ...

Jürgen in am 26. August 2010, 19:39   5 Kommentare »

“Wenn es darum geht, eine Partnerin zu gewinnen, nützt alle Größe und Körperkraft nichts […] Beliebt sind weder aggressive Draufgänger noch anhängliche Kletten […] Die erfolgreichsten […] sind vielmehr freundliche Männchen, die sich immer wieder mit kleinen Gunstbeweisen um eine langfristige, gute Beziehung zum anderen Geschlecht bemühen […]”

Aus der Berliner Zeitung vom 25.8.10 und einem Artikel der geschätzten Kerstin Viering über (u.a.) das Liebesleben der Hyänen. (Basis sind langjährige Forschungen des in Berlin-Friedrichsfelde ansässigen Instituts für Zoo- und Wildtierforschung.)

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Tempelhofer Feld fluten?

Claudia in am 26. August 2010, 11:04   21 Kommentare »

Martin Brosch(li), Dr. Sybe Rispens (re)

Diese beiden freundlichen Herren haben einen Hang zum Wasser. Martin Brosch und Dr. Sybe Izaak Rispens möchten den Seenotstand in Berlin beheben und schlagen vor, aus dem Tempelhofer Feld ein neues Wasserparadies zu gestalten. Mit Windrad-Leuchtturm. Sie sehen das bisherige Ergebnis des offiziellen Wettbewerbs für die Internationale Gartenbauaustellung 2017 kritisch. Denn alleine die Idee, das Feld rund herum auf 400.000 qm mit Wohn- und Geschäftsgebäuden zu bebauen, kann man mit einer Portion Zynismus werten bei einem geschätzten Bevölkerungsschwund in Berlin um 0,8% bis zum Jahr 2020.

Die neue 1,8 km weite Wasserlandschaft inmitten der City könnte dann so zum Beispiel aussehen:

Ideenpool Tempelhofer See, eine Idee zur Nutzung des Tempelhofer Feldes im Modell

Wer mehr über die Idee und zum Projekt lesen möchte, kann dies auf der Homepage Ideenpool Tempelhofer See tun. Und das Gelände in den einzelnen Projektbauphasen erleben. Oder als ideeler Unterstützer der Wasseridee mitmachen!

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Donnerstag, 26. August 2010

Claudia in am 26. August 2010, 10:20   2 Kommentare »

Herbstluft, Regen fällt, die Frisur sitzt. Noch immer keine Postkarte von Harald aus dem Urlaub. Schöner wohnen war das wohl nicht mehr, was eine Weddingerin sich und ihren Tieren zugemutet

25.08.2010

Einspruch!

Claudia in am 25. August 2010, 09:01   3 Kommentare »

Ich hatte meinen Artikel zum August-Rundbrief der Berliner Tafel etwas anders in der Vorbereitung formuliert. Heute lese ich, was die taz daraus gemacht hat und in der Folge Michael in seinem heutigen Begonnen zu der Thematik zu sagen hat und ich erhebe Einspruch!

Ich sehe die Berliner Tafel mitnichten als Monopol-Keeper in der Armen-Versorgung dieser Stadt. Die Berliner Tafel kämpft genau wie alle anderen Essensaussteilungen von Hilfsorganisationen in Berlin gegen immer lauter werdende Stimmen, man solle den Menschen die Hilfen wegnehmen, damit die Politik ernsthafter in die Verantwortung genommen wird – alternativ das bequeme von Armut betroffene Volk endlich Stimmung macht gegenüber den politischen Verantwortlichen.

Es ist die Summe im Ganzen, die das Problem macht. Die Berliner Tafel kämpft wie alle andere Hilfsorganisationen hier unter dem immensen Imageschaden, den der Treberhilfeskandal über die sozialen Hilfen gebracht hat. Ihnen sind allen Spendengelder en masse weggebrochen. Hilfsorganisationen haben – im Gegensatz zu beispielsweise Öl-Industrien – schlicht nicht das Geld, sich ein zerstörtes Image durch tolle Imagekampagnen wieder schön zu kaufen. So oder so, hier hat das Fehlverhalten eines einzelnen wieder ausschließlich die Armen getroffen.

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Mittwoch, den 25. August 2010

Michael in am 25. August 2010, 01:45   42 Kommentare »

Sarrazin spuckt mal wieder – und viele andere kotzen. Zum kotzen sind auch die andauernden Probleme bei der S-Bahn und das Chaos an den Berliner Schulen. Ebenfalls vomitieren möcht’ man